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Entwicklung von Standards für die Berufsbildung

 

Anwendung der dualen Berufsbildung, Entwicklung von Ausbildungsstandards, Modernisierung der Ausbildung von Technikkräften

Bei der dualen Berufsbildung erfolgt die Ausbildung (in der Regel 2,5 bis 3,5 Jahre) durch Schule (Vermittlung von Wissen) und Industrie (Lernen durch Handeln). In der Regel wird die Ausbildungszeit gleichmäßig zwischen Schule und Industrie geteilt.

Diese Form der beruflichen Bildung, die in einer Reihe von Ländern praktiziert wird, und auf dem Zusammenspiel von Theorie und Praxis beruht, wird auch handlungsorientieres Lernen, Lernen am Arbeitsplatz oder kompetenzorientierte Berufsausbildung genannt. Auch der Türkei ist es nicht fremd. Bereits im 15. Jahrhundert verfolgten die ahi ein solches Bildungsverständnis. Mit dem Zusammenbruch dieses Systems hat sich jedoch das Bildungsverständnis gewandelt. Heute ist das Lehren von Wissen in den Vordergrund und das praktische Erlernen von Fähigkeiten in den Hintergrund getreten.

Die Rückkehr der Türkei zu einem Verständnis dualer Berufsbildung, wie es alle modernen Industrienationen verfolgen, wird die Türkei reicher und wettbewerbsfähiger machen. Doch kann diese Rückkehr erst erfolgen, nachdem qualifizierte Berufsstandards erarbeitet wurden und von den Sozialpartnern akzeptiert wurden. Um diese Bildung zu verwirklichen, bedarf es hoch qualifizierter Lehrer mit Motivation, Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten.

Die Arbeitsgruppe setzt sich für diese Themen ein und steht im Kontakt mit den Sozialpartnern, um langfristig eine hoch qualifizierte Berufsausbildung sicherzustellen.

 

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